Seit 2009 organisiert das Komitee eine Konferenz in Form einer Podiumsdiskussion.  Wir laden Gastredner und Botschafter ein, uns verschiedene Programme zur Gewaltprävention und Opferhilfe vorzustellen. Darüber hinaus sind Statistiken aus Berichten der Bundespolizei und dem staatlichen Beratungsausschuss für häusliche Gewalt (CCVD) Teil der Diskussionen. 

 

Die Themen der Podiumsdiskussionen

Mit diesen Konferenzen möchten wir eine Bestandesaufnahme zum Thema Gewalt gegen Frauen und Jugendliche durchführen. Jede Generation braucht eine neue Vision und ein neues Verständnis für die Herausforderungen ihrer Zeit. 

 

Ziel der Podiumsdiskussionen ist es, einige der wichtigsten Akteure staatlicher Institutionen und der assoziativen Welt zusammenzubringen und die transformativen Massnahmen zu teilen. Damit soll bis 2030 der geschlechtsspezifischen Gewalt ein Ende gesetzt werden, was in der «Erklärung der Botschafter der Weissen Schleife Schweiz» festgelegt ist. 

 

 

 

 

Die Podiumsdiskussionen finden jedes Jahr im November oder Dezember statt und sind kostenlos.

Die Podiumsdiskussionen tragen zu Folgendem bei:

  1. Gewalt gegen Frauen und Jugendliche gesellschaftlich als ein Verhalten einzuordnen, das heute absolut nicht mehr tolerierbar ist.
  2. Männer, Frauen und Jugendliche  stark zu mobilisieren, damit sie sich moralisch verpflichten, Gewalt gegen Frauen und Mädchen weder auszuüben, noch zu tolerieren, noch schweigend geschehen zu lassen.
  3. Eine nationale Bewegung zu kreieren, welche die die Botschaft der Kampagne trägt und einen nationalen Plan auszuarbeiten, der von den politischen und wirtschaftlichen Behörden des Landes koordiniert und befolgt wird, um Verhaltensweisen, die Gewalt aufrechterhalten, nachhaltig zu verändern.